Badger Sotar 20/20
| Pistolenart: | DoubleAction |
| Hersteller: | Badger |
| Farbsystem: | Fließsystem |
| Düse/Nadel mm: | 0.15 |
| Düse: | Steckdüse |
| Hinweis: |
Die Pistole kommt in einer schwarzen Kartonverpackung, die Aufschrift: „the finest airbrush ever made“ lässt die Erwartungen steigen.
Badger Sotar 20/20
Badger Sotar 20/20
- die kleinste Steckdüse der Welt (vorsicht die verliert sich gerne, genau wie diverse Dichtungen)
- einen einteiligen Bedienhebel, gut beim Zerlegen u. Zusammenbauen, aber beim brushen gewöhnungsbedürftig
- beim zerlegen muss die Nadel zuerst ausgebaut werden.
- Sie ist nichts für große Hände, der Farbnapf ist sehr nah am Bedienhebel.
- Wahlweise Nadelschutz mit 2 Stiften wie die Infiny oder zum wechseln einer der die Nadel frei stehen lässt
Handling:
Durch die unten angebrachte Griffunterstützung liegt die Gun sauber in der Hand. Der Wiederstand beim Zurückziehen des Hebels ist schwerer als bei z. B. der Infinity lässt aber ein sauberes dosieren der Farbmenge zu. Unterstützt wird das ganze durch einen Farbmengenbegrenzer, der mit einer Skalierung ausgestattet ist.
An den einteiligen Bedienhebel gewöhnt man sich schon innerhalb des warmsprühens. Für diesen gibt es noch eine Gummiauflage der das Brushen noch angenehmer macht.
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Das Sprühbild ist sehr fein, durch die „Hörnchen“ ist eine gefahrlose Arbeit nah am Untergrund möglich und es lassen sich sehr sehr feine Linien ziehen. Durch diesen Düsenschutz ist es auch möglich die Nadel mal „on the run“ zu reinigen. Auch Schatten und Verläufe lassen sich mit der Gun sehr sauber legen. Die Gun arbeitet im Niederdruckbereich für mich als Infi-hardcoreuser eine Umstellung aber innerhalb kurzer zeit beherrschbar. |
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Noch ein kleiner Tipp an Rande. Man sollte die Sotar 20/20 nicht ungeschützt ein Ultrabad reinigen, wie es mir (Sven Schmidt) passiert ist. Dadurch kann die schwarze Beschichtung abblättern, wie man auf dem Foto sehen kann. Das ändert zwar nichts an der Leistungsfähigkeit der Airbrushpistole, aber schön anzusehen ist sie dann auch nicht mehr und bei dem Preis sollte man schon etwas sorgfältiger umgehen, als ich. Deshalb befindet sie sich jetzt auch in Holgers Händen, dem wir diesen Testbericht zu verdanken haben. ;) |
Die Verarbeitung befindet sich auf hohem Niveau, zu beachten ist das es sich um americanische Gewinde handelt, also passen Stecknippel mit deutschem Gewinde nicht.
Der Hebelweg ist butterweich auch wenn der Gegendruck der Feder recht stark aber noch beherrschbar ist.
Allerdings ist sie im oberen Preissegment angesiedelt und die Ersatzteile sind ebenso recht teuer. Die Düsenkopfdichtung aus Teflon kostet hier schon mal gut und gerne 10 €.
(c) Holger Herrmann (Ravenshadow)
http://www.ravenshadow-art.de