Rosmalen 2012
The wonderworld of airbrush
Rosmalen (NL)
14 & 15 Januar 2012
Die Ausstellung „The wonderworld of airbrush“ wird organisiert von Hugo Vervliet und Daisy Van den Bergh. Schon zum 13ten Mal fand diese Veranstaltung in den Niederlanden statt, davon das sechste Mal im Autotron Rosmalen, zusammen mit der internationalen Oldtimerbörse für Motorräder und Motorfahrräder.
Ca. 60 Airbrushkünstler aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich, England, Italien und Deutschland waren eingeladen und zeigten ihre wunderbaren Werke.
Von verschönerten Motorrädern, über Leinwände bis hin zum Bodypainting war alles vertreten was man sich unter „Gebrushtem“ gerne vorstellt.
Auch Außergewöhnliches wie die Bilder von Agris Rautins, mit Farbe die erst unter Schwarzlicht sichtbar wird, war zu bestaunen.
Recht „gruftig“ ging es bei bei Johnny Poppe und Maike Schuppiser zu, nicht jeder fährt mit einem gebrushten „Sarg“ oder gar mit einem Skelett als Beifahrer durch die Gegend.
Den Preis für die weiteste Anfahrt hätten wohl die drei Italiener Giuliano Rapetti, Fulvio Zacco und Paolo Isetta abgeräumt, wenn´s denn einen Preis dafür gegeben hätte. Mit über zwölfhundert Kilometern und heim mussten die ja auch wieder, hammerhart.
Mit Frank- M. Stahlberg war ein weiterer Vertreter der gehobenen Airbrushkunst vertreten und da die Luft so trocken war gab´s auch gerne mal ein lecker Tröpfchen zum Kehle befeuchten.
Apropos legger, am Aufbautag gab es ein üppiges Buffet von Michaela die keine Kosten und Mühen scheute, um die schon tatsächlich etwas verhärmt drein schauenden Künstler wieder mit ausreichend Kalorien zu stärken. Dafür noch recht heftigen Dank, das war megaspitze.
Daniel Czaja aus Dortmund konnte aus Gründen des abhängig Beschäftigtseins am Freitag zum Aufbau nicht selbst und leider auch nicht persönlich anwesend sein. Es gab aber helfende Hände die seinen Stand gerne mit aufbauten. Witziger Weise fanden wir zuerst keine Haken an den Bildern, bis „jemand“ merkte dass man sie nur um zudrehen brauchte. Ein typisches Oben- Unten Missverständnis. Kicher. Nein, wer jetzt denkt man sieht den Bildern das Oben und Unten nicht an, der irrt. Man hätte sie nur vorher aus der Blässchenfolie packen sollen.
Ich habe die Besucher nicht gezählt, aber es waren wahre Menschenmassen die durch die Ausstellung und die Halle mit dem alten Moppedzeugs strömten. Jedem Künstler konnte bei der kreativen Arbeit über die Schulter geschaut werden und es fand ein reger Erfahrungsaustausch untereinander und mit den Besuchern statt. Von denen nicht wenige auch gerne den Luftpinsel schwingen und die sich nicht nur mit „geistigem Input“, sondern auch gleich mit reichlich Materialien bei den anwesenden Airbrushdealern versorgen konnten. Teilweise waren die Besucher mehrere hundert Kilometer angereist um sich dieses Event nicht entgehen zu lassen.
Zwei Tage wurde viel gebrusht, geredet und gelacht. Es gab eine Menge inspirativer Eindrücke und es war eine Mordsgaudi, kann man so sagen.
Herzlichen Dank an Hugo und Daisy für die perfekte Organisation und die Einladung zu diesem außergewöhnlichen Event.
Danke an Harald Rettich (Wizzart) für die Bereitstellung von Fotos und Text!
